Reichtum und Partnerwahl – Warum reiche Frauen (k)eine begehrte Partie sind
Über das Geschlechter-Kliff, umgekehrte Hypergamie und warum Erfolg bei Frauen selten als „sexy“ gilt.
Braucht eine reiche Frau überhaupt noch einen Mann?
Die Forschung nennt es das Geschlechter-Kliff: Paare, in denen die Frau bis zur Hälfte des Haushaltseinkommens beisteuert, sind längst Realität. Doch sobald sie darüber hinaus mehr verdient als ihr Partner, wird es empirisch belegt deutlich seltener. Eine Studie fand: Männer fühlen sich am wohlsten, wenn ihre Partnerin bis zu 40% zum Einkommen beisteuert – darüber hinaus sinkt ihr Wohlbefinden messbar. Der Grund ist selten die Frau selbst, sondern das erschütterte Selbstbild des Mannes als „Versorger“.
Weiblicher Reichtum und Begehrtheit
Sind ultrareiche Frauen also attraktive Partnerinnen – oder schreckt genau ihr Erfolg potenzielle Partner ab? Die Antwort ist unbequem: Viele Männer sagen zwar, Erfolg bei Frauen sei „sexy“ – doch im Alltag empfinden sie ihn oft als Bedrohung, nicht als Anziehung. Erfolg wird bewundert, aber selten als normal empfunden. Genau dieses Spannungsfeld – zwischen Bewunderung und Verunsicherung – ist der Nährboden, auf dem unsere Romane spielen.
Reichtum und umgekehrte Hypergamie
Klassische Partnerwahl-Theorien (Hypergamie) gehen davon aus, dass Frauen „nach oben“ heiraten – zu Männern mit höherem Status oder Einkommen. Bei ultrareichen Frauen kehrt sich das zwangsläufig um: Es gibt kaum noch „höher“, wohin sie greifen könnten. Die eigentliche Frage wird dann nicht „Wen kann ich bekommen?“, sondern „Braucht es überhaupt noch einen Partner – oder wird er zum bloßen Beiwerk neben einem längst erfüllten Leben?“
Oder wie wir es in unseren Romanen manchmal ansprechen: Ist ein zu genügsamer Mann neben einer ehrgeizigen High-Earnerin nur ein Bremsklotz und kann weg?
Zwei unserer Bücher als Beispiele: Die Milliardärin auf Klassen-Treffen und Die Milliardärin und das Weihnachtsgeschenk.