Die Milliardärin schreibt Gute-Nacht-Geschichten
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Zwei kostenlose Hörproben auf Youtube:
Es war einmal…

… eine Milliardärin. Ihr Name war Konstanze von Anstetten. Sie lebte zusammen mit ihrem Milliardärsgatten Wilhelm und den beiden Kinder Mia und Noah in einem großen historischen Anwesen.
Mia war sieben Jahre alt und Noah war fünf Jahre alt. Sie konnten unterschiedlicher nicht sein. Mia kam ganz nach der Familien-Tradition. Sie war zielstrebig, wissbegierig, diszipliniert und liebte es, verwöhnt zu werden.
Noah hingegen war ein kleiner Träumer. Er war ein sehr sozialer Junge, der im Kindergarten seine Brote freiwillig mit jenen Kindern teilte, die nicht genügend Essen mitbekamen.
Konstanze von Anstetten betrachtete ihre Kinder als ihren wertvollsten Besitz – viel, viel wertvoller als all die Aktienpakete bei den Banken; die Goldbarren in den Tresoren, die Krypto-Coins auf den Wallets oder die prunkvollen Häuser auf fünf Kontinenten!
Die Mama liebte Mia und Noah abgöttisch. Sie liebte sie, eben weil sie so unterschiedlich waren.
Eines Tages beschloss sie, für beide Kinder Gute-Nacht-Geschichten zu schreiben – maßgeschneidert auf beide Charaktere… genauso maßgeschneidert wie deren teure Kinder-Garderobe, die sie für beide Kinder regelmäßig in den teuersten Schneiderstuben der Stadt schneidern ließ.
Jede Gute-Nacht-Geschichte hatte eine andere Botschaft. Und jede Nacht, wenn sie ihre Kleinen ins Bett brachte, las sie eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Sehr gerne diskutierten sie dann über deren Botschaft und Moral so lange, bis den Kleinen die Augen zufielen.
Doch geschäftstüchtig wie die Milliardärin nun mal war, veröffentlichte sie ihre Geschichten in einem Buch. Monetarisierung muss ja schließlich sein!
Das Buch heißt „Die Milliardärin schreibt Gute-Nacht-Geschichten“.
Sechs (von zwanzig) Beispielen aus unseren Gute-Nacht-Geschichten!

Kapitalistisch: Krypto-Wale & kleine Fische: Ein kindgerechtes Gleichnis!

Gemeinschaftlich: Die Entdeckung der Langsamkeit statt der Verbissenheit.

Kapitalistisch: Die erste Spekulationsblase der Geschichte: Tulpenmania 1636/37!

Gemeinschaftlich: Der kleine Hai, der Bademeister werden wollte!

Kapitalistisch: Der Kirschbaum im Garten: Aussäen, geduldig warten, groß ernten!

Gemeinschaftlich: Der Marienkäfer, der nur noch Punkte sammelte & seine Freunde verlor