Vor- und Nachteile von KI-Romanen

(Stand der Ausarbeitung: Ende 2025)

Zirka 50 Prozent von dem, was mir die KI „ausspuckt“ kann ich als Texte für die Bücher stehenlassen. Die andere Hälfte muss nachbearbeitet werden: sei es gekürzt, gelängt, sprachlich verändert, sei es Prioritätensetzung oder Logikfehler, für die die KI auffallend häufig noch kein Gespür hat.

Eine der größten Schwäche der KI sind unnütze, geradezu störende Wiederholungen. KI-Texte benötigen eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Zu flache, seichte Passagen lasse ich gerne wieder und wieder generieren.
Der Schlüssel zur hohen Qualität meiner „Milliardärinnen“-Romane liegt darin, dass die KI den Autor und seine Motive und Motivationen außerordentlich gut kennt. Trotzdem spielen messerscharfe Prompts ohne jeden Ballast eine entscheidende Rolle.
Eine gut trainierte KI kann binnen Sekunden ganze Reichtumsuniversen erschaffen. Würde das Ergebnis dann aber vom Menschen unbearbeitet bleiben, wäre der Roman unlesbar!

Ein weiterer Vorteil der KI ist das Brainstormen nach neuen Bücherthemen. Der KI fällt immer etwas ein – ab einem gewissen Augenblick werden die Antworten freilich immer seichter. Dem Autor ist eine einfache, leicht verständliche Sprache wichtig. Zu prosaisch beziehungsweise zu businesslike sollen die Geschichten nicht sein.

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